Wintervorsorge für die Heizung
Energiesparen
Auch die effizienteste Technik braucht einen regelmäßigen Check, um ihre Möglichkeiten voll auszuschöpfen. Wer auf die Vorsorge verzichtet, spart am falschen Ende: Ohne regelmäßige Überprüfung verbraucht die Heizung etwa fünf bis zehn Prozent mehr Brennstoff als nötig.
Die Wartung einer Gas- oder Ölheizung gehört jedoch in die Hände eines Fachhandwerkers. Nicht nur, weil spezielles Know-how und Werkzeug erforderlich sind, sondern weil Eigenleistung an heutigen High-Tech-Brennern leicht zu Störungen führen kann.
Bei der Wartung werden Heizkessel und Brenner gereinigt. Zudem tauscht der Fachmann Verschleißteile wie Brennerdüse und Ölfiltereinsatz aus. Auch die Vorlauf- und Kesseltemperatur werden auf den optimalen Wert eingestellt. Darüber hinaus erfolgt eine Prüfung aller Regelungs- und Sicherheitseinstellungen, damit ein fehlerfreier Betrieb gewährleistet ist. Auch das Entlüften der gesamten Heizungsanlage und bei Bedarf das Auffüllen mit Wasser gehören zur fachgerechten Wartung. Durch Luftblasen in Heizkörpern oder in den Leitungen der Fußbodenheizung steigt der Verbrauch.
In der Summe sorgen die Wartungsschritte für eine gleichmäßige Verbrennung und damit für eine optimale Ausnutzung des Brennstoffs. So reduzieren sich die Verbrauchskosten und Emissionen. Die regelmäßige Wartung senkt zudem das Risiko, dass die Heizung einmal ausfällt.
Wer im Besitz einer älteren Heizungsanlage ist, sollte die jährliche Wartung mit einem zusätzlichen Heizungscheck verbinden. Dabei suchen geschulte Fachleute gezielt nach energetischen Schwachstellen und machen Vorschläge, wie sich diese beseitigen lassen. Bei Bedarf ist beispielsweise die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs sinnvoll. Dabei werden die einzelnen Komponenten des Systems so eingestellt, dass eine optimale Wärmeverteilung im ganzen Haus entsteht. Mit dieser Maßnahme lässt sich der Energiebedarf zum Teil deutlich reduzieren.
Infos sowie eine »Expertensuche«: www.oelheizung.info
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