Textilfabriken zahlen höheren Lohn nicht

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Dhaka. In Bangladesch müssen offenbar immer noch zahlreiche Näherinnen auf den erkämpften Mindestlohn warten. In der Hauptstadt Dhaka und Umgebung werde er in rund 60 Prozent der Betriebe gezahlt, teilte der nationale Verband der Textilhersteller und -exporteure am Donnerstag mit. In der Hafenstadt Chittagong zahlten nur fünf Prozent der Fabriken den höheren Lohn, erklärte der Verband weiter. Nach Angaben des Gewerkschaftschefs Babul Akter geben sogar nur 20 Prozent der Textilfabriken ihren Mitarbeitern den neuen Mindestlohn. Die Lohnuntergrenze war im November nach heftigen Protesten heraufgesetzt worden. Ab Dezember sollte sie für die rund vier Millionen Textilarbeiter im Land von 3000 Taka um 76 Prozent auf 5300 Taka (50 Euro) erhöht werden. AFP/nd

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