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Jetzt beginnt die Rosen-Pflanzzeit

Tipps im Oktober

  • Lesedauer: 3 Min.
Die Gartensaison geht zu Ende, auch wenn es überall noch blüht und in diesem Jahr die Bäume trotz des heißen und trockenen Sommers ihr Blattwerk noch festhalten.

Ab Oktober bieten viele Gärtnereien wieder preiswerte, wurzelnackte Rosen an. Kaufen und pflanzen Sie die neuen Rosenstöcke am besten schon im Herbst, denn dann kommen die Pflanzen frisch vom Acker. Wurzelnackte Rosen, die im Frühjahr angeboten werden, haben oft schon drei bis vier Monate Lagerung im Kühlhaus hinter sich. Außerdem starten die im Herbst gepflanzten Rosen mit einem Vorsprung in die neue Saison: Sie sind im Frühjahr schon gut eingewurzelt und treiben deshalb auch früher aus.

Staudenrückschnitt

Schneiden Sie jetzt nicht alle verblühten Stauden zurück. Etliche Arten wie Purpursonnenhut und Fetthenne tragen Samenstände, die auch im Winter attraktiv sind. Astern etwa werden durch frühen Rückschnitt empfindlicher gegen Frost.

Auch vielen Insekten tun Sie einen Gefallen, wenn Sie mit der Schere bis zum Frühjahr warten. Sie freuen sich über die hohlen Stängel als Winterquartier. Kurzlebigen Stauden, Stockrosen und Kokardenblumen (Gaillardia) tut ein früher Rückschnitt gut - sie leben länger.

Tulpen, Dahlien und Co.

Tulpen, Narzissen und andere Frühlingsblüher wollen in die Erde. Achten Sie auf die Pflanztiefe. Ob im Beet oder im Rasen - die Pflanzstellen mit einem Stab markieren. So sieht man im Frühjahr, ob alle Zwiebeln und Knollen ausgetrieben sind. in Körbe gesetzt haben Wühlmäuse keine Chance.

Ihre Dahlien lassen Sie stehen, bis das Laub völlig abgestorben ist, sofern nicht der erste Frost zuschlägt - je länger die Freiluftsaison, desto mehr Reservestoffe können die Pflanzen für den nächsten Austrieb in ihren Knollen einlagern. Leichte Fröste können den Knollen in der Erde nicht viel anhaben.

Pampasgras und Rasen

Das Herz des Pampasgrases (Cortaderia) ist sehr nässeempfindlich. Schützen Sie es vor Feuchtigkeit und binden den Blattschopf zusammenbinden.

Der Oktober ist für Hobbygärtner die letzte Gelegenheit, kahle Stellen im Rasen auszubessern. Den Boden mit einem Handvertikutierer oder Eisenrechen aufrauen und die Kahlstellen möglichst mit der gleichen Rasensamenmischung nachsäen, dünn mit Humuserde abdecken und gründlich wässern. Großflächige Reparaturen sollten Sie auf das nächste Frühjahr verschieben.

Bis Mitte Oktober ist Herbstdünger mit gutem Kaliumanteil auszubringen. Das macht den Rasen fit für den Winter.

Erdbeeren wässern

Im Sommer gepflanzte Erdbeeren sollten Sie auch im Herbst bei Bedarf wässern, damit sie gleichmäßig feucht bleiben. Je besser sie vor der Winterruhe einwurzeln können, desto höher fällt im nächsten Jahr die erste Ernte aus. Auch die immergrünen Gehölze wollen feucht in den Winter gehen - zur Monatsmitte 30 bis 40 Liter Wasser auf den Quadratmeter schützen gegen Frosttrocknis.

Steinobst pflanzen

Wurzelnackte Kirschen-, Pflaumen- und Zwetschgenbäumchen sollten Sie nach dem Kauf möglichst rasch einpflanzen, sonst wachsen die Pflanzen nur stockend. Ist das nicht möglich, schlagen Sie die Wurzeln bis zum Pflanzen in lockere Gartenerde ein. nd

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