Zeit für die Wintervorbereitung

Immobilienbesitz

  • Lesedauer: 2 Min.
Der Winter steht vor der Tür. Es ist höchste Zeit, Immobilien, Gebäudetechnik sowie Geh- und Zufahrtswege auf den Winter vorzubereiten.

Wer für seine Immobilie vorbaut, hat mit den Wintervorbereitung längst begonnen. Dazu gehört natürlich auch der Winterdienst, wie Peter Hollmann, Betriebsleiter bei der Niederberger Gruppe (Standort Berlin), anmahnt. Denn Nachzügler, die erst um die Zeit der ersten Nachtfröste herum einen Dienstleister beauftragen, müssen häufig mit einer Ablehnung rechnen.

Die Saison beginnt mit den Rutschgefahren auf Wegen, Straßen und Plätzen durch herabfallendes Laub. Gehwege, Hofflächen, Parkplätze, Ein- und Ausfahrten sowie Durchgänge sollten ständig Laubfrei gehalten werden. Feuchtes Laub sorgt jeden Herbst für Ärger - vor allem dann, wenn Passanten ausrutschen und Schadenersatz wegen Verletzung der Verkehrssicherungspflicht verlangen. Da bundesweit die meisten Gemeinden die Pflicht zur Gehwegreinigung an die Immobilienbesitzer bzw. Wohnungseigentümergemeinschaften übertragen haben, sollte man sich frühzeitig um Verträge mit Fachbetrieben kümmern.

Laub sammelt sich auch in Regenrinnen und Fallrohren. Verstopfte und überlaufende Dachrinnen können zu Durchnässungsschäden an der Fassade führen. Gefriert Laub mit Tauwasser in der Regenrinne, kann diese platzen. Die Immobilie nimmt Schaden und Geld muss für die Instandsetzung investiert werden. Insbesondere verzinkte Dachrinnen sind sehr anfällig für Schäden, die durch zerkratzen entstehen.

Auch die Gebäudetechnik muss auf den Winter vorbereitet werden. Grundsätzlich sollten Heizelemente, Thermostatventile sowie elektrische Bau- und Regelteile an Heizungs- und Lüftungsanlagen auf ihre Funktion hin überprüft werden. Dazu gehört es auch, Heizregister in der RLT zu reinigen, das Heizungssystem zu warten und umweltfreundlich einzustellen. Eine optimierte Heizkurve spart Energiekosten und Geldbeutel zugleich.

Nicht zu vergessen die Reinigung der Zwischenräume von Heizplatten und Heizkörpern. Das dient der Hygiene und besseren Wärmeübertragung an den Raum und folglich niedrigeren Heizkosten. Das gilt auch für Luftheizungsanlagen. Luft-Wasser-Wärmepumpen außerhalb des Hauses sind mit einer automatischen Abtaufunktion vor Frost geschützt.

Auch bei Leerstand im Gebäude ist je nach Bedarf zu heizen, denn kalte Luft nimmt weniger Feuchtigkeit auf. Diese setzt sich dann an den ausgekühlten Wänden ab und begünstigt Schimmelbildung. nd

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