Klage gegen P+S-Werften

  • Lesedauer: 1 Min.

Stralsund. Ein Thema, welches im Wahlkampf in Mecklenburg-Vorpommern mit Sicherheit eine Rolle spielen wird, ist die Pleite der P+S-Werften. Diese ist seit Montag auch Gegenstand vor dem Landgericht Stralsund. Der Insolvenzverwalter der Werftengruppe, Berthold Brinkmann, klagt gegen die P+S-Werften. Brinkmann will die Jahresabschlüsse aus dem Schlüsseljahr 2010 für nichtig erklären lassen. Schon 2009/2010 standen die Werften in Wolgast und Stralsund am Abgrund. Die Wirtschaftsprüfer KPMG hatten das Unternehmen jedoch damals als sanierungsfähig eingestuft, worauf die SPD/CDU-Landesregierung die Entscheidung zur weiteren Unterstützung der Werften traf. Wäre es Anfang 2010 zur Insolvenz gekommen, hätten die Verbindlichkeiten deutlich niedriger gelegen, so Brinkmann. Erst im Sommer 2012 meldeten die P+S-Werften Insolvenz an. dpa/nd

Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.

Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.

Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.

Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!

Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:


→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.

Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.