Minister: EU soll belgische AKW prüfen

  • Lesedauer: 1 Min.

Düsseldorf. Nordrhein-Westfalens Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) hat eine stärkere Überprüfung der Sicherheitsstandards belgischer Meiler durch die Europäische Union gefordert. »Die Kommission soll sich in Fragen der Sicherheit der belgischen Atomkraftwerke stärker einmischen, etwa so, wie sie auch beim Erneuerbare-Energien-Gesetz Vorgaben macht«, sagte der Minister der in Düsseldorf erscheinenden »Rheinischen Post« (Montagausgabe).

Belgien müsse insbesondere die Sicherheitsstandards umsetzen, die nach der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima vom März 2011 für deutsche Atomkraftwerke gelten. »Es geht um die Themen Erdbeben und Schutz vor möglichen Terroranschlägen«, sagte der Minister. Nordrhein-Westfalen fordert seit Jahren die Stilllegung der belgischen Reaktoren. Am Montagmittag wurde Doel 1 wieder hochgefahren, Der Reaktor Doel 3 soll am Mittwoch erneut ans Netz gehen. AFP/nd

Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.

Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.

Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.

Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!

Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:


→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.

Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.