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Slowakischer Premier kritisiert scharf EU-Flüchtlingspolitik

  • Lesedauer: 1 Min.

Prag. Der slowakische Regierungschef Robert Fico hat scharfe Kritik an der Flüchtlingspolitik in der Europäischen Union geübt. Er »spüre, dass wir in der EU rituellen Selbstmord begehen und einfach dabei zuschauen«, sagte der Linkspolitiker der tschechischen Tageszeitung »Pravo« vom Dienstag. Der Zuzug »illegaler Einwanderer« müsse rasch gestoppt werden. »Wenn es bis Ende 2016 oder bis 2017 dauert, bis Europa seinen geplanten Grenz- und Küstenschutz aufgebaut hat, wird die EU sich selbst getötet haben«, sagte Fico weiter. »Wir schmoren oft im eigenen Saft und reden über unsinnige Quoten, während zugleich jeden Tag Tausende Einwanderer nach Europa kommen«, fügte er hinzu. In der Slowakei stünden 300 Polizisten bereit, die zur Sicherung der EU-Außengrenzen entsandt werden könnten, sagte Fico. AFP/nd

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