Redaktionsübersicht

Tanja Röckemann

Tanja Röckemann

Tanja Röckemann ist Wissenschaftsredakteurin für nd.DieWoche. Vor ihrer Redakteurinnentätigkeit fertigte sie eine Dissertation an, die an der Sozialgeschichte der Literatur des 20. Jahrhunderts mitschreibt. Im »Mikroskop« betrachtet sie Wissensproduktion ideologiekritisch, nimmt feministische Perspektiven ein und versucht herauszuarbeiten, was das alles mit Kapitalismus zu tun hat.

Folgen:
Aktuelle Beiträge von Tanja Röckemann:
Unter dem Symbol des roten Schirms protestierten im Juni 2023 Demonstrierende gegen das Prostituiertenschutzgesetz.
Wer hat Angst vor der »Prostitutionslobby«?

Ruby Rebelde wurde wegen ihrer Kritik an der Prostitutionskritik verklagt. Im Interview spricht sie über die falschen Vorstellungen von Sexarbeit und strategische Einschüchterungen durch Klagen.

Von der Penetranz des Mutterschaftszwangs

Was bedeutet es konkret, wenn Schwangerschaftsabbrüche kriminalisiert sind? Das zeigt Silvia Köchls Buch «Delikt Abtreibung» für das Österreich des 20. Jahrhunderts – mit unverkennbarem Erkenntnisgewinn für die Gegenwart

In Italien richtete die APO sich auch gegen den Reformismus der Kommunistischen Partei (PCI): Demonstration der »Potere Operaio« 1970
Auf der Suche nach der Revolution

Es ist das 100. Geburtsjahr von Johannes Agnoli. Ein Buch im Dietz Verlag würdigt Leben und Werk des Politikwissenschaftlers. Hier zeigt sich auch: Die Politisierung zum Kommunisten ist immer möglich

Eine Justizbeamte bewacht Geflüchtete in der »Unterbringungseinrichtung für Ausreisepflichtige« (UfA) in Büren
Die Misere hat System

NRW kürzt den Beratungsstellen für Geflüchtete die Gelder auf null – und baut für 300 Millionen ein Abschiebegefängnis. Das ist kein Widerspruch, sondern folgt derselben menschenfeindlichen Logik, meint Tanja Röckemann.

Anders als das Marvel-Monster »Hulk« strotzt der grüne Kapitalismus nicht gerade vor Kraft.
Von Hegemonie und Krieg

Im November 2024 veranstaltete die RLS eine Konferenz zu Faschisierung, grünem Kapitalismus und Sozialismus. Das Panel »Weltordnung und multiple Krisen – Wo stehen wir eigentlich?« betrachtete China, Russland und die EU.

Es ist die Sichtbarkeit von Wohnungslosigkeit im öffentlichen Raum, die Republikaner wie Demokraten eliminieren wollen
Schlaflos in Seattle

Die Faschisierung der USA drückt sich auch in dem Umgang mit Wohnungslosen aus – von der Kriminalisierung der Betroffenen bis zur Legalisierung von »tödlicher Gewalt« durch Grundstückseigentümer ist alles dabei.

Die »Nazi-Mutter« mit Kind in den 1930er Jahren: Auch dieses Phänomen versuchten Faschismustheorien zu erklären.
Antifaschistische Suchbewegungen

Vielerorts sichtbar, aber nur schwer zu fassen: Faschismus. Ein Workshop am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen befasste sich mit historischen Faschismustheorien – und suchte ein Verständnis der Gegenwart.

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