Redaktionsübersicht

Jule Meier

Jule Meier
Jule Meier ist Redakteurin für innere Sicherheit im Hauptstadtressort des »nd« und in Ost-Berlin aufgewachsen. Sie hat Geschichte, Erziehungswissenschaften und Germanistik studiert und ihr Handwerk an der Freien Journalistenschule gelernt. E-Mail: j.meier@nd-online.de Instagram: @julemeier_nd
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Aktuelle Beiträge von Jule Meier:
Steigert Polizei im öffentlichen Raum wirklich das Sicherheitsgefühl? Ergebnisse einer Studie aus Kassel von 2024 belegen einen gegenteiligen Effekt.
Wie Pilze aus dem Boden: Messer-Verbotszonen in Berlin

Messerverbotszonen sollen Gewaltverbrechen bekämpfen und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung erhöhen. Beides erfüllen sie Studien zufolge nicht, verdachtsunabhängige Kontrollen fördern aber Racial Profiling.

Besonders viele Menschen wurden im Dezember 2024 aus Berlin abgeschoben, die meisten von ihnen in die Republik Moldau.
Mehr als 1200 Menschen aus Berlin abgeschoben

Im Dezember wurden 183 Menschen aus Berlin abgeschoben – so viele wie in keinem anderen Monat im vergangenen Jahr. Die meisten Menschen, die abgeschoben wurden, sind moldauische Staatsangehörige.

Endlos scheinen die Stufen bis zum Ende des Patriarchats: Damit Femizide aufhören, braucht es nicht nur mehr Gewaltschutz, sondern auch Prävention – damit es gar nicht erst zu Gewalt kommt.
Nicht nur bei Gewalt schützen

Damit sich der Mord an Hong S. in Marzahn nicht einreiht in weitere Femizide 2025, darf der Senat bei der Prävention nicht kürzen und muss endlich interdisziplinäre Fallkonferenzen umsetzen.

Kürzungen im Etat der Senatsverwaltungen für Bildung und Kultur treffen viele Projekte für migrantische Jugendliche.
Kultur in Berlin: Diversität unerwünscht?

Bei einem der wichtigsten Kulturfördertöpfe Berlins kommt es zu Massen­austritten aus den Gremien. In einem offenen Brief werfen die Ausgetretenen dem Senat vor, migrantische und queere Projekte streichen zu wollen.

Am 8. Februar 2025 demonstrierten rund 300 Menschen für eine Feuerpause in Gaza und gegen Waffenlieferungen nach Israel – ihnen wurde die arabische Sprache in Reden und Sprechchören polizeilich verboten.
Palästina-Solidarität – aber nicht auf Arabisch

Nur Deutsch und Englisch, nur eine Trommel und kein Demonstrationszug: Im Vorfeld eines Protests gegen den Gaza-Krieg gab es massive Auflagen. Die Polizei löste die Demonstration auf, weil Arabisch gesprochen wurde.

»Gerechtigkeit im Namen von William Chedjou!« fordern nicht nur die Angehörigen des Getöteten, sondern auch Initiativen gegen anti-Schwarzen Rassismus.
Tötung von William Chedjou: Tatmotiv Rassismus?

Herkunft und Sprache sind Thema am vierten Prozesstag zur Tötung an William Chedjou. Aktivist*innen begleiten den Prozess und rufen zur Demonstration gegen anti-Schwarzen Rassismus auf.

Seit Mai 2024 sind in Berlin 254 Taser im Einsatz (SEK nicht mitgezählt).
Polizei in Berlin: Jede Woche ein Elektroschock

Taser, Bodycams, Präventivgewahrsam: Vor einem Jahr wurde das Polizeigesetz verschärft. Welche Folgen der Einsatz von Tasern hatte, zeigt eine Antwort der Senatsverwaltung für Inneres.

Zerfallende Schulen: Für Jugendliche in Berlin und Brandenburg keine Seltenheit.
Eine gefährliche Lücke

Neue Zahlen zeigen einen Anstieg rechter Straftaten in Berlin. Eine Politik echter Sicherheit, muss Investitionen für junge Menschen tätigen, findet Jule Meier.

Rechte Angriffe jüngster Zeit richteten sich in Berlin vor allem gegen Rassifizierte und Linke.
Berlin: Rechte Straftaten auf Rekordhoch

Tritte, Schläge und Hitler-Gruß: Nach rechter Gewalt am Wochenende fordern die Grünen Strategie gegen rechts. Neue Statistik liefert Zahlen zu Rekordhoch rechter Straftaten in 2024.

Die Helmuth-Hübener-Schule ist nach einem 17-jährigen Jugendlichen benannt, der 1942 von den Nazis hingerichtet wurde, weil er antifaschistische Flugblätter verteilt hatte.
Jugendstrafanstalt in Berlin: Die Gedanken sind frei

Sechs junge Männer stellen im Gedenken an einen von den Nazis ermordeten Jugendlichen ein Theaterstück zusammen und beschäftigen sich so mit der Geschichte der Jugendstrafanstalt Plötzensee, in der sie inhaftiert sind.

Aktivist*innen des Netzwerks gegen Feminizide erinnern am Montag vor dem Berliner Kriminalgericht an Norhan A.
Mord an Norhan A.: Femizid trotz Zufluchtswohnung

Angehörige und Aktivist*innen fordern, dass die Behörden aufarbeiten, wie es zu dem Mord an Norhan A. kommen konnte. Die Mutter wurde vor einer geheimen Schutzwohnung von ihrem Ex-Mann erstochen.