Fränkisches Seenland hat wieder genügend Wasser
Ansbach. Aufatmen bei den Behörden im fränkischen Seenland: Die Regenfälle der vergangenen Wochen haben die Lage am Brombachsee nach dem trockenen Sommer 2015 deutlich entspannt. Altmühlhochwasser habe seit Mitte Januar den starken Wasserverlust vom Vorjahr weitgehend ausgeglichen, sagte der Leiter des Wasserwirtschaftsamtes Ansbach, Thomas Keller, der dpa. »Mit der derzeitigen Pegelhöhe von 408 Metern - zwei Meter mehr als zum Winterbeginn - haben wir wieder den Wasserstand vom Frühjahr 2015.«. In den vergangenen vier Wochen seien über einen Überleitungskanal bei Gunzenhausen knapp 16 Millionen Kubikmeter Wasser vom Altmühl- in den Brombachsee geschleust worden. Man sei damit für einen erneut möglichen trockenen Sommer gerüstet. Der Brombachsee ist Teil des vor Jahrzehnten geschaffenen Überleitungssystems, bei dem Wasser in den Sommermonaten aus dem niederschlagsreichen Süden Bayerns in das trockene Franken gepumpt wird. dpa/nd
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