Mit Codenamen der Spione zum Sieg

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Vlaada Chvátil kann sein Glück kaum fassen, als er auf die Bühne gerufen wird. Der 44-jährige tschechische Informatiker erhielt für »Codenames« den begehrten Preis »Spiel des Jahres«. »Wer gern mit Sprache jongliert, wird ›Codenames‹ lieben«, betonte Tom Felber, Vorsitzender des Vereins »Spiel des Jahres« am Montag bei der Preisverleihung in Berlin. Aus mehreren hundert neuen Spielen wurde das von Vlaada Chvátil ausgewählt. »Ich weiß, dass die Leute das Spiel mögen und ich freue mich, dass es auch der Jury gefällt«, sagt der Tscheche, von dem bereits etwa 20 Spiele veröffentlicht wurden. Bei »Codenames« geht es um zwei Geheimdienstchefs, die ihren Teammitgliedern mitteilen wollen, welche Agenten zur eigenen Organisation gehören. Da die Konkurrenz zuhört, suchen sie nach Möglichkeiten, die Codenamen der Spione zu umschreiben. Das »Spiel des Jahres« wird seit 1979 gekürt. Der erste Sieger hieß »Hase und Igel«.

Das »Kennerspiel des Jahres«, das zum sechsten Mal gesucht wurde, ist vor allem für diejenigen besonders interessant, die sich größeren Herausforderungen stellen wollen. Andreas Pelikan und Alexander Pfister aus Österreich verteidigten hier ihren Titel vom Vorjahr erfolgreich. 2015 gewannen sie mit »Broom Service« und entführten in das Reich von Hexen und Druiden. Diesmal nun nehmen sie die Spieler mit auf die »Isle of Skye«. Dort wetteifern Häuptlinge darum, wer der König von Skye wird. Das Spiel sei faszinierend herausfordernd, lobte die Jury die Erfinder.

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