EU-Sanktionen gegen Moskau nicht verschärft

  • Lesedauer: 1 Min.

Luxemburg. Trotz der russischen Beteiligung an der Militäroffensive auf die nordsyrische Stadt Aleppo wird die EU ihre Sanktionen gegen Russland vorerst nicht verschärfen. Ein solches Vorgehen sei »von keinem Mitgliedstaat« vorgeschlagen worden, sagte die EU-Chefdiplomatin Federica Mogherini am Montag in Luxemburg. Diskutiert würden beim dortigen Treffen der EU-Außenminister demnach aber zusätzliche Strafmaßnahmen »gegen das syrische Regime«. Russland unterstützt Machthaber Baschar al-Assad militärisch, einschließlich Luftangriffen. Nach einem Bericht der »Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung« will Bundeskanzlerin Angela Merkel bei den EU-Partnern für eine weitere Verschärfung der Russland-Sanktionen werben. Die EU hat wegen des Ukraine-Konflikts seit 2014 umfangreiche Wirtschaftssanktionen gegen Moskau verhängt. Diplomaten zufolge sind auch einige osteuropäische Länder für eine Verschärfung; sie fahren allerdings ohnehin immer eine harte Linie gegen Moskau. Sanktionen müssten in der EU einstimmig beschlossen werden. Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn verwies auf die weiter laufenden Gespräche unter Beteiligung der USA und Russlands. AFP/nd

Werde Mitglied der nd.Genossenschaft!
Seit dem 1. Januar 2022 wird das »nd« als unabhängige linke Zeitung herausgeben, welche der Belegschaft und den Leser*innen gehört. Sei dabei und unterstütze als Genossenschaftsmitglied Medienvielfalt und sichtbare linke Positionen. Jetzt die Beitrittserklärung ausfüllen.
Mehr Infos auf www.dasnd.de/genossenschaft

Das »nd« bleibt gefährdet

Mit deiner Hilfe hat sich das »nd« zukunftsfähig aufgestellt. Dafür sagen wir danke. Und trotzdem haben wir schlechte Nachrichten. In Zeiten wie diesen bleibt eine linke Zeitung wie unsere gefährdet. Auch wenn die wirtschaftliche Entwicklung nach oben zeigt, besteht eine niedrige, sechsstellige Lücke zum Jahresende. Dein Beitrag ermöglicht uns zu recherchieren, zu schreiben und zu publizieren. Zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!

Mit deiner Unterstützung können wir weiterhin:


→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.

Sei Teil der solidarischen Finanzierung und unterstütze das »nd« mit einem Beitrag deiner Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.

- Anzeige -
- Anzeige -