Ökostrom soll klarer ausgewiesen werden

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Düsseldorf. Die Verbraucherzen- trale NRW fordert eine klarere Kennzeichnung von Ökostrom. Bisher verstehe kaum ein Kunde das Wirrwarr von Tortendiagrammen in der Stromrechnung zur Herkunft des Stroms, sagte der Energieexperte der Verbraucherzentrale, Udo Sieverding, der dpa. Die rund 1100 deutschen Stromversorger müssen immer bis zum 1. November angeben, aus welchen Quellen ihr Strom stammt. Die Kunden würden durch teils irreführende Angaben verwirrt, so Sieverding. Vor allem würden die EEG-Umlagenkosten zur Förderung des Ökostroms fiktiv in die Angaben hereingerechnet, auch wenn kaum Ökostrom verwendet werde. In einer Studie des Hamburg Instituts im Auftrag des Ökostromversorgers Lichtblick wird ein Stadtwerk gezeigt, das 0,4 Prozent Ökostrom verwendet, in der Bilanz aber 37,3 Prozent »Erneuerbare Energien - gefördert nach dem EEG-Gesetz« ausweist. Die Studie schlägt eine Rechtsänderung und die Abbildung der Umlage an anderer Stelle vor. dpa/nd

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