NRW-Innenminister will bei Silvestereinsatz der Kölner Polizei dabei sein
Düsseldorf. Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger (SPD) will den Polizeieinsatz bei den kommenden Silvesterfeiern auf der Kölner Domplatte persönlich begleiten. Sechs Wochen vor dem Jahreswechsel kündigte der oberste Dienstherr der Landespolizei in Düsseldorf an, selbst vor Ort zu sein. Es würden »in hohem Maße Einsatzhundertschaften der Polizei« und Beamte von Sondereinsatzkommandos im Einsatz sein, ergänzte Jäger. In der vergangenen Silvesternacht war es auf der Domplatte in Köln zu zahlreichen sexuellen Übergriffen und Diebstählen gekommen, auch Schüsse fielen. Die Täter kamen mehrheitlich aus nordafrikanischen Staaten. Bei der Staatsanwaltschaft Köln liegen rund 1200 Anzeigen zur Silvesternacht 2015/16 vor, rund 500 davon wegen sexueller Übergriffe. Die Gesamtzahl der Opfer liegt nach Angaben der Ermittler bei rund 1300. Der Untersuchungsausschuss des Landtags in Düsseldorf will Mitte Dezember die letzten Zeugen vernehmen. epd/nd
Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.
Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.
Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.
Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!
Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:
→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.
Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.