Alternative Gewerkschaft an Hochschule gegründet
Frankfurt am Main. An der Goethe-Universität hat sich am Wochenende die statusgruppenübergreifende Hochschulgewerkschaft unter_bau gegründet. Etwa 150 Mitglieder kamen zum Gründungskongress, um die Statuten der Basisgewerkschaft zu beschließen. Angesichts der im Frühjahr 2017 anstehenden Tarifverhandlungen wurde angekündigt, für geregelte Arbeitszeiten, bezahlte Überstunden sowie die Entfristung von wissenschaftlichen MitarbeiterInnen und externen Dienstleistern einzutreten. »Wir denken, dass wir dem DGB mit unserer Gründung sogar einen Gefallen getan haben. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass kämpferische Gewerkschaften oftmals dazu beigetragen haben, dass sich Arbeitgeber eher zu Konzessionen bereit erklären, auch um die Belegschaft nicht weiter in die Richtung der radikaleren Forderungen zu treiben«, erklärte Pressesprecher Manuel Müller. nd/jas
Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.
Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.
Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.
Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!
Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:
→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.
Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.