Mahnwache für bisher 16 Fahrradtote dieses Jahres
In Charlottenburg ist am Donnerstag eine 52 Jahre alte Radfahrerin von einem Lastwagen überrollt und getötet worden. Der 50-jährige Fahrer eines Kipplasters hatte die Frau offensichtlich beim Abbiegen aus der Knobelsdorff- in die Königin-Elisabeth-Straße übersehen. Ein Notarzt konnte sie nicht wiederbeleben. Die Königin-Elisabeth-Straße blieb mehrere Stunden lang gesperrt. In diesem Jahr sind auf Berlins Straßen schon 16 Radfahrer ums Leben gekommen. Ein trauriger Rekord, bilanzierte die Initiative und rief erneut zu einer Mahnwache auf - für Angehörige und politisch Verantwortliche. Diese sollte am Donnerstagabend direkt an der Unfallstelle abgehalten werden. Dabei werde auch der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club (ADFC) ein weißes Geisterrad aufstellen, hieß es. dpa/nd
Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.
Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.
Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.
Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!
Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:
→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.
Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.