UNO besorgt über Lage in Kongo

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Genf. Nach den blutigen Zwischenfällen bei Demonstrationen gegen den kongolesischen Präsidenten Joseph Kabila sind die Vereinten Nationen besorgt über die Lage im Land. Der UNO zufolge haben Sicherheitskräfte bei Protesten 40 Menschen getötet, 460 wurden verhaftet. Solche Berichte würden für eine zunehmende Instabilität des zentralafrikanischen Landes sprechen, sagte UN-Menschenrechtskommissar Said Raad al-Hussein am Freitag in Genf. Kabilas zweite und laut Verfassung letzte Amtsperiode als Präsident war am Montag ausgelaufen - die Neuwahl wurde aber verschoben. Sicherheitskräfte waren mit Tränengas und Schusswaffen gegen Demonstranten vorgegangen, die danach den Rücktritt Kabilas gefordert hatten. dpa/nd

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