Werbung

Schickedanz-Prozess wieder verschoben

  • Lesedauer: 1 Min.

Köln. Im milliardenschweren Schadenersatzprozess von Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz hat das Kölner Landgericht erneut einen Verkündungstermin verschoben. Die Streitparteien hätten dem Gericht mitgeteilt, dass sie eine außergerichtliche Einigung unter Dach und Fach bringen wollten, sagte eine Gerichtssprecherin am Montag. Kurzfristig sei daher der für diesen Dienstag geplante Termin auf den 7. Februar verlegt worden. Schickedanz hatte ursprünglich 1,9 Milliarden Euro von 14 Beklagten gefordert - vor allem von ihrer früheren Hausbank Sal. Oppenheim und ihrem einstigen Vermögensberater Josef Esch. Sie hätten ihr Vermögen gegen ihren Willen riskant angelegt. Die Beklagten bestreiten das. Das Bankhaus hatte im Dezember mitgeteilt, ein Vergleich sei unterzeichnet worden. Dann kam es aber zu Verzögerungen. dpa/nd

Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.

Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.

Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.

Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!

Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:


→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.

Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.