Siedlungsbau geht weiter
Nach Trumps Amtsantritt: Israel genehmigt Baupläne für Ost-Jerusalem
Berlin. Unmittelbar nach dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump haben israelische Behörden dem Ausbau jüdischer Siedlungen im annektierten Ost-Jerusalem zugestimmt. Die Stadtverwaltung erteilte am Sonntag die Genehmigung für 566 neue Siedlerwohnungen. Das Bauprojekt war bis zu Trumps Amtsübernahme auf Eis gelegt worden. Jerusalems Vizebürgermeister Meir Turjeman sagte, seit Trumps Amtsantritt hätten sich »die Spielregeln verändert«. Der Vorsitzende des Jerusalemer Bau- und Planungsausschusses fügte hinzu: »Uns sind die Hände nicht mehr gebunden wie zur Zeit von Barack Obama. Jetzt können wir endlich bauen.«
Erst kürzlich hatte Israels Premier Netanjahu die Versuche der Pariser Nahost-Konferenz, zwischen Israel und Palästinensern zu vermitteln, als »letzte Zuckungen der Welt von gestern« bezeichnet. Er erhofft sich von Trump mehr Unterstützung. AFP/nd
Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.
Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.
Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.
Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!
Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:
→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.
Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.