Zu wenige Kläranlagen liefern auch Strom

  • Lesedauer: 1 Min.

Erfurt. Bei der Stromgewinnung aus Kläranlagen ist Thüringen ein Entwicklungsland. Landesweit nutzen dies lediglich 14 von 580 Anlagen, wie das Landesamt für Statistik am Donnerstag mitteilte. Dabei wird das in den Kläranlagen anfallende Gas über Blockheizkraftwerke in Strom verwandelt. Im vergangenen Jahr wurden dafür 11,7 Millionen Kubikmeter Gas genutzt, aus denen rund 25 100 Megawattstunden Strom erzeugt wurden. Der größte Teil - rund 23 000 Megawattstunden - wurde wiederum zum Betrieb der Kläranlagen genutzt, 1900 Megawattstunden Strom gaben die Anlagen-Betreiber an Energieversorgungsunternehmen ab. Zur Jahrtausendwende waren rund 10 000 Megawattstunden Strom aus Kläranlagen erzeugt worden. dpa/nd

Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.

Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.

Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.

Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!

Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:


→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.

Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.