Island steuert auf Neuwahlen zu

  • Lesedauer: 1 Min.

Reykjavik. Die Isländer werden wieder an die Wahlurnen gerufen. Nach nur acht Monaten ist die Regierungskoalition aus Konservativen und Liberalen geplatzt. Präsident Guðni Jóhannesson akzeptierte am Samstag das Rücktrittsgesuch von Ministerpräsident Bjarni Benediktsson. Möglicher Termin für Neuwahlen ist der 4. November. Nun müssen noch die anderen Parteien im Parlament zustimmen. Die Partei Bright Future, die die Regierungskoalition aufgekündigt hatte, wirft Benediktssons konservativer Unabhängigkeitspartei vor, sie habe versucht, einen Skandal um einen Sexualverbrecher zu vertuschen. Der Vater des Ministerpräsidenten hatte sich in einem Empfehlungsschreiben an das Justizministerium dafür ausgesprochen, dass das Strafregister des Mannes gelöscht wird. Benediktsson soll davon gewusst haben. dpa/nd

Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.

Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.

Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.

Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!

Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:


→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.

Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.

- Anzeige -
- Anzeige -