- Politik
- Debatte über Große Koalition
Riexinger: SPD droht bei neuer Groko der Untergang
LINKEN-Vorsitzender warnt Sozialdemokraten vor Parteitag eindringlich vor einem Bündnis mit der Union
Berlin. Die Linkspartei hat die SPD vor deren Parteitag am Donnerstag gewarnt, erneut eine Große Koalition mit der Union einzugehen. LINKEN-Vorsitzender Bernd Riexinger sagte der »Neuen Osnabrücker Zeitung« (Donnerstag): »Es drohen nicht nur vier weitere Jahre müden Regierens ohne Plan und Ziel, sondern auch der Untergang der SPD.«
Er ermahnte die Sozialdemokraten, in möglichen Gesprächen mit der Union Maßnahmen gegen die soziale Spaltung durchzusetzen, wenn sie ihr Profil nicht gänzlich aufgeben wollten. Riexinger bezeichnete die elf vom SPD-Vorstand in einem Antrag zum Parteitag aufgestellten Bedingungen als »einen Anfang«, ein gerechteres Deutschland bleibe so aber unerreichbar. Agenturen/nd
Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.
Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.
Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.
Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!
Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:
→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.
Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.