IOC begnadigt Russland

Moskau feiert seine Rückkehr in die internationale olympische Familie

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Lausanne. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hob drei Tage nach den Winterspielen von Pyeongchang und 85 Tage nach dem Ausschluss des Russischen Olympischen Komitees (ROK) wegen staatlich organisierten Dopings die Sanktionen gegen das Land auf. Weil es neben dem Curler Alexander Kruschelnizki und der Bobpilotin Nadeschda Sergejewa bei den Dopingtests in Pyeongchang keine weiteren positiven Befunde von »Olympischen Athleten aus Russland« gegeben hätte, ist »wie auf der Exekutivsitzung am 25. Februar beschlossen, die Suspendierung automatisch und mit sofortiger Wirkung aufgehoben«, hieß es in der Mitteilung des IOC am Mittwoch.

»Das ROK ist wieder vollständiges Mitglied der internationalen olympischen Familie«, freute sich ROK-Präsident Alexander Schukow in Moskau. Die Welt-Antidoping-Agentur hatte vor einer schnellen Begnadigung gewarnt: »Die russische Antidoping-Agentur erfüllt weiterhin nicht den Welt-Antidoping-Kodex.« Agenturen/nd Seite 19

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