Eulex beendet Kosovo-Mission

  • Lesedauer: 1 Min.

Pristina. Die größte und teuerste EU-Mission in Kosovo (Eulex) hat das Ende ihrer Arbeit in diesem Balkanland in der bisherigen Form bestätigt. Vom 15. Juni an werde es in Kosovo keine Richter oder Staatsanwälte aus den EU-Ländern mehr geben, sagte Eulex-Sprecherin Donika Berisha Rizaj am Montag. Am Wochenende hatte bereits Kosovo-Regierungschef Ramush Haradinaj das Aus für die 2008 ins Leben gerufene Mission angekündigt. Allerdings werde Eulex auch in Zukunft das Justizsystem des kleinen Balkanlandes beobachten, sagte die Sprecherin weiter. dpa/nd

Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.

Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.

Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.

Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!

Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:


→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.

Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.

- Anzeige -
- Anzeige -