Bulgarische Regierung übersteht erneutes Misstrauensvotum

  • Lesedauer: 1 Min.

Sofia. In Bulgarien ist ein zweiter Misstrauensantrag der Opposition gegen die konservativ-nationalistische Regierung gescheitert. Lediglich 104 Abgeordnete der Sozialisten und der Partei der türkischen Minderheit DPS unterstützten am Freitag den Misstrauensantrag, hinter die Regierung stellte sich eine Mehrheit von 131 Parlamentariern. Die Sozialisten bemängeln die Sicherheitspolitik des seit gut einem Jahr amtierenden Kabinetts von Regierungschef Boiko Borissow. Borissow hatte die Sozialisten beschuldigt, sie wollten Bulgariens auslaufende EU-Ratspräsidentschaft sabotieren. Ein von den Sozialisten beantragtes Misstrauensvotum war bereits zu Beginn des bulgarischen Ratsvorsitzes im Januar gescheitert. Bulgarien gibt die Ratspräsidentschaft Ende Juni ab. Borissow wird dann Medienberichten zufolge eine Regierungsumbildung vornehmen. dpa/nd

Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.

Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.

Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.

Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!

Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:


→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.

Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.