Stadtmission: Obacht auf Obdachlose in der Hitze
Die Stadtmission hat angesichts der starken Hitze die Berliner zur Aufmerksamkeit gegenüber Obdachlosen aufgerufen. Menschen ohne Wohnung könnten sich nicht ständig Wasser besorgen oder gar in klimatisierte Räume zurückziehen, sagte die Sprecherin der Berliner Stadtmission, Ortrud Wohlwend, am Donnerstag. »Es wäre deshalb toll, wenn die Berliner einen obdachlosen Menschen fragen würden, ob sie ihm eine Flasche Wasser oder ein Eis vorbeibringen dürfen«, fügte sie hinzu. Alle Mitarbeiter in den Einrichtungen der Stadtmission für Menschen ohne Obdach seien angewiesen, bei ihren Besuchern nachzufragen, ob sie getrunken haben oder ihnen Wasser anbieten, sagte Wohlwend. Zudem gebe es an mehreren Standorten die Möglichkeit, sich zu duschen und sich mit frischer Kleidung einzudecken. Sollten obdachlose Menschen in der prallen Sonne liegend entdeckt werden, sollten diese geweckt und im Zweifel die Feuerwehr alarmiert werden: »Das kann Leben retten«, sagte Wohlwend. epd/nd
Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.
Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.
Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.
Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!
Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:
→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.
Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.