Unten links
Die Steppe lieben lernen. Diesen Schritt müssten zumindest AfD-Wähler gehen, wenn es nach Parteichef Andreas Gauland geht. Im hochinformativen ZDF-Sommerinterview gab der alte Wehrmachtsfreund zwischen all seinem Gestotter schließlich zur Kenntnis, dass man gegen diesen Klimawandel sowieso nichts unternehmen könne. Schließlich sei er ja auch nicht vom Menschen verursacht. In der Schlussfolgerung ist es erstaunlich, warum der alte Mann sich überhaupt Sorgen um die sogenannte Heimat macht. Denn wenn man diesen Sommer fortschreibt, wird sowieso in wenigen Jahren alles verglüht oder von reißenden Unwettern weggeschwemmt sein, wofür die alten Rassisten so brennen. Der deutsche Wald - weg. Und für die Deutschländer Würstchen geht das Fleisch aus, weil in den herrlichen niedersächsischen Mastfabriken kein Futter mehr ankommt. Immerhin kann Gauland sich freuen, dass er keine Badehose mehr braucht, sobald Potsdam verdampft ist. nic
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