Zentrales Informationsportal für Familien eingerichtet
Ob Elterngeld, Kinderzuschlag oder Unterhaltsvorschuss: Unter der Webadresse www.familienportal.de finden Familien seit Anfang Juli erstmals im Internet sämtliche Informationen und Beratungsangebote rund um finanzielle Hilfen. Alle familienpolitischen Leistungen würden unter einem digitalen Dach gebündelt, teilte das Bundesfamilienministerium in Berlin mit.
Das neue Portal sei »übersichtlich, gut verständlich und leicht zu bedienen«, so die Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD). Es versorge »Familien mit allem, was sie wissen müssen«.
Auf der Homepage finden sich den Angaben nach nicht nur Informationen zu allen staatlichen Familienleistungen, sondern auch Hinweise zu weiteren Leistungen wie Ausbildungsförderung, Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe.
Möglich ist auch die Suche nach speziellen Angeboten vor Ort. Durch Eingabe ihrer Postleitzahl finden Familien Ämter und Beratungsstellen in ihrer Nähe, bei denen sie Leistungen beantragen können oder weitere Unterstützungsangebote bekommen.
Giffey betonte, ihr Ministerium wolle den Weg der Digitalisierung konsequent weitergehen und in Zukunft die Familienleistungen selbst digitalisieren. »Dann werden Familien über das Portal nicht nur alle Informationen bekommen, die sie brauchen, sondern ihre Familienleistungen auch direkt beantragen können.«
Schon jetzt sind Online-Services wie Elterngeldrechner, das Infotool Familienleistungen und der Kinderzuschlagscheck sowie Formulare zur Beantragung von Leistungen direkt über das Familienportal abrufbar. epd/nd
Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.
Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.
Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.
Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!
Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:
→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.
Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.