Polizeigewerkschaft will strengeres Waffengesetz
Nürnberg. Der bayerische Landesverband der Deutschen Polizeigewerkschaft hat sich für ein Verbot von mitgebrachten Messern an öffentlichen Orten und bei Großveranstaltungen ausgesprochen. »Es gibt hierzulande überhaupt keinen Grund, bewaffnet zu sein und ein Messer mitzuführen«, sagte der Landesvorsitzende Rainer Nachtigall am Montag. Am Wochenende wurden allein in Nürnberg drei Menschen mit Stichwaffen lebensgefährlich verletzt. »Messer sind leicht zu beschaffen, relativ einfach mitzuführen und kommen offensichtlich immer schneller und öfter zum Einsatz«, sagte Nachtigall. Er forderte daher Gewalttaten, die mit Stichwaffen verübt werden, in einer eigenen Statistik zu erfassen. Dies würde eine genauere Auswertung der Taten ermöglichen. dpa/nd
Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.
Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.
Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.
Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!
Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:
→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.
Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.