97 Milliarden Euro Defizit

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Wiesbaden (dpa/ND). Banken- und Wirtschaftskrise haben in die staatlichen Haushalte bis Ende September ein Loch von fast 100 Milliarden Euro gerissen. Die Lücke zwischen Einnahmen und Ausgaben – das Finanzierungsdefizit – stieg in den ersten drei Quartalen auf 96,9 Milliarden Euro. Damit lag das Defizit um 79,6 Milliarden Euro höher als im Vorjahreszeitraum (17,2 Milliarden Euro), wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Während die Ausgaben im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,9 Prozent auf 838,8 Milliarden Euro kletterten, gingen die Einnahmen um 2,4 Prozent auf 741,9 Milliarden Euro zurück. Dabei waren die Kommunen besonders gebeutelt: Ihre Steuereinnahmen waren mit 41,9 Milliarden Euro um 13 Prozent niedriger als in den ersten drei Quartalen 2008. Das Defizit der Kommunen belief sich auf 6,7 Milliarden Euro.

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