Helene Hegemann geht leer aus

Leipziger Buchmesse: Preis an Georg Klein

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Leipzig (epd/ND). Die Autoren Georg Klein und Ulrich Raulff sowie der Übersetzer Ulrich Blumenbach sind am Donnerstag mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet worden. Mit der Auszeichnung in der Kategorie Belletristik würdigte die Jury Kleins »Roman unserer Kindheit«. Die Geschichte von Kindern in einer süddeutschen Stadt Anfang der 60er Jahre sei »das Ergebnis des Wucherns von Angst und von Lust, von Freiheit und Abenteuer, vom Kampf gegen das Böse«. Nebenbei werde in dem »Kinderschauerroman für Erwachsene« den »Müttern und nie geborenen Schwestern« ein Denkmal gesetzt, hieß es zur Begründung. Als bestes Sachbuch wurde die Biografie »Kreis ohne Meister. Stefan Georges Nachleben« von Ulrich Raulff ausgezeichnet. Der Preis in der Kategorie Übersetzung ging an Ulrich Blumenbach für seine Übertragung des Romans »Unendlicher Spaß« von David Foster Wallace aus dem Amerikanischen.

Die siebenköpfige Jury um die Literaturkritikerin Verena Auffermann als Vorsitzende wählte die Preisträger aus 15 Nominierten aus. Für Kritik sorgte dabei die Nominierung der jungen Schriftstellerin Helene Hegemann, der vorgeworfen wird, für ihren Roman »Axolotl Roadkill« Passagen eines Berliner Bloggers abgeschrieben zu haben. Seite 15

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