32 Tote bei Angriff auf Islamisten in Pakistan
Islamabad (dpa/ND). Bei einem Luftangriff auf Verstecke und Trainingslager militanter Moslems hat die pakistanische Armee an der Grenze zu Afghanistan mindestens 32 Menschen getötet. Bei den meisten Toten in der Nordwest Provinz handele es sich um Islamisten, hieß es in Sicherheitskreisen. Die pakistanische Armee plant weiter Schläge gegen die islamistischen Kämpfer in der Region, die zu hunderten vor einer Militäroffensive im benachbarten Süd-Waziristan geflohen sind.
Unterdessen haben im Nordwesten Pakistans Extremisten drei mutmaßliche Spione des US-Geheimdienst CIA getötet. Wie aus Sicherheitskreisen verlautete, wurden die Leichen am Sonntag im Stammesgebiet Nord-Waziristan gefunden. Unter den Opfern sei ein früherer Taliban-Kommandeur.
In den vergangenen Monaten wurden Dutzende Menschen als angebliche Kollaborateure der Amerikaner hingerichtet, die in der Grenzregion zu Afghanistan regelmäßig Extremisten mit Drohnen – unbemannten Flugzeugen – angreifen. Bei der Auswahl der Ziele sind sie auf einheimische Helfer angewiesen.
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