Werbung

Silber und Bronze

Kanuslalom-WM: Nur zwei Medaillen in Teamrennen

  • Lesedauer: 1 Min.

Das erfolgsverwöhnte Slalomteam des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) blieb bei den Weltmeisterschaften in Tacen (Slowenien) ohne Medaille in den olympischen Disziplinen. Einzig Jennifer Bongardt, die Weltmeisterin von 2007, fuhr im Kajak-Einer als Vierte in die erweiterte Weltspitze. Die Kölnerin verpasste um lediglich 1,19 s die Bronzemedaille.

»Schade, dass es am Ende so knapp war. Aber für mich war es überhaupt ein Erfolg, hier wieder im Finale gewesen zu sein. Ich bin wieder da«, sagte die 28-Jährige. Sie handelte sich bei einer Torstangenberührung zwei Strafsekunden ein, was sie das Edelmetall kostete. Nach der Olympia-Enttäuschung 2008 mit dem Halbfinal-Aus hatte die Kölnerin letztes Jahr die Qualifikation für das Nationalteam verpasst. Nun meldete sie sich zwei Jahre vor Olympia in London zurück. In der nicht-olympischen Team-Entscheidung durfte sie sich mit Jasmin Schornberg und Melanie Pfeifer über Silber hinter Tschechien freuen.

Für die zweite deutsche Medaille sorgte das Canadier-Zweier-Team mit Kai Müller, Kevin Müller, Robert Behling, Thomas Becker, David Schröder und Frank Henze, das zu Bronze fuhr. sid/dpa/ND

Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.

Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.

Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.

Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!

Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:


→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.

Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.