Brennpunkt Arabische Welt

  • Lesedauer: 2 Min.

Ex oriente lux. Licht und noch mehr Bewegung rücken lange Zeit wenig beachtete Länder der orientalischen Welt in den Mittelpunkt des globalen Interesses. Die Ruhe war offenbar trügerisch. Manch politischer Fixstern verlosch unter dem Ansturm und der Fantasie unerwartet agiler Volksbewegungen.

Seit Jahresbeginn hat es so in beinahe allen Ländern zwischen Bahrain und Marokko, Sudan und Syrien – also der arabischen Welt – zum Teil gewaltige politische Eruptionen gegeben. Zwei Präsidenten stürzten. Weitere Regierungen sind in schwerer Bedrängnis. Die NATO überzieht Libyen mit einem zerstörerischen Bombenkrieg.

Wir möchten daher die Mottofrage unserer Veranstaltung »Arabische Welt – Aufbruch in eine neue Zeit?« als eine in vielem ganz und gar offene diskutieren. Das Ressort Ausland hat sich dazu für Sonnabend, 14 Uhr, eine Reihe sachkundiger Gäste ins Palais eingeladen: Karin Leukefeld, langjährige Nahost-Korrespondentin unter anderem für ND, war kürzlich erst in Damaskus. Dr. Sonja Hegasy ist die Vizedirektorin des Zentrums Moderner Orient in Berlin. Issam Haddad steht dem arabischen Publizistenverein vor und ist Gründungsmitglied der Demokratischen Front zur Befreiung Palästinas.

Wir wollen wissen, was sie von den derzeitigen Entwicklungen in diesem Teil der Welt erhoffen und erwarten, was sie an den täglichen Nachrichten aus dem arabischen Raum freut oder ängstigt, was sie überrascht hat oder was sie vermissen. Roland Etzel

Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.

Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.

Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.

Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!

Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:


→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.

Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.