USA: Ringen um Grenze der Verschuldung
Washington (AFP/ND). US-Präsident Barack Obama hat sich in den Streit um die Anhebung der Schuldenobergrenze durch den Kongress eingeschaltet. Nach einem Treffen mit dem Mehrheitsführer der Demokraten im Senat, Harry Reid, sagte Obamas Sprecher, dass eine Einigung mit den oppositionellen Republikanern weiter »möglich« sei. Im Anschluss kam Obama auch mit dem republikanischen Minderheitsführer Mitch McConnell zusammen.
Obama sei nach dem Treffen mit Reid überzeugt, dass eine »maßgebliche Vereinbarung möglich bleibt«, so Sprecher Jay Carney. Reid appellierte an die Republikaner, »die Wirtschaft vor die Politik zu stellen«. Sie sollten gemeinsam mit den Demokraten für neue Arbeitsplätze kämpfen und nicht nur versuchen, der konservativen Tea-Party-Bewegung zu gefallen. Sowohl Senat als auch Repräsentantenhaus müssen einer Erhöhung der gesetzlichen Schuldenobergrenze zustimmen, die derzeit bei rund 14,3 Billionen Dollar liegt. Bis Anfang August kann die Regierung noch Kredite aufnehmen und Schulden zurückzahlen.
Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.
Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.
Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.
Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!
Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:
→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.
Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.