»Aggressivste Sicherheitsoperation«

Ortschaften um Damaskus abgeriegelt

  • Lesedauer: 1 Min.

Damaskus/Istanbul (dpa/nd). Syrische Regierungstruppen haben am Dienstag nach Angaben von Aktivisten die bisher »aggressivste Sicherheitsoperation« im Umland der Hauptstadt Damaskus gestartet. Zu dieser Einschätzung kommt die Organisation Syrischer Menschenrechtsbeobachter. Mehrere Ortschaften seien abgeriegelt worden. Soldaten und Geheimdienstler hätten Häuser durchsucht und Felder durchkämmt, um vermutlich nach bewaffneten Regimegegnern zu suchen. Dutzende junger Männer wurden nach Informationen der Organisation abgeführt. Die Bewohner der Region seien aufgefordert worden, ihre Häuser nicht zu verlassen.

Am Vortag hatten die Truppen, die loyal zu Präsident Baschar al-Assad stehen, nach Informationen von Aktivisten 34 Menschen getötet. Vor allem in Homs seien sie mit äußerster Brutalität vorgegangen, nachdem Soldaten aus ihrer Kaserne desertiert und mit Regime-Loyalisten zusammengestoßen war. Seit Beginn der Proteste sollen mehr als 3000 Menschen getötet worden sein.

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