Weniger Preisdruck

  • Lesedauer: 1 Min.

Berlin (dpa/nd). Im globalen Handel mit Baumwolle und künstlichen Textilfasern dürfte sich der massive Preisdruck nach Einschätzung der Branche 2012 abschwächen. »Wir vermuten, dass das Niveau auch im nächsten Jahr gehalten wird«, sagte Felix Ebner vom Gesamtverband Textil und Mode. Nach dem vorläufigen Höhepunkt Anfang 2011 seien die Weltmarktpreise schon bis zum Sommer tief gefallen, »mit Tendenz nach unten«, so Ebner. Der Preis für das Pfund Baumwolle habe sich bei 90 US-Cent eingependelt. Die Verbraucher müssten derzeit nicht mit höheren Ausgaben für Bekleidung oder Textilstoffe rechnen. Der Preis für Baumwolle hatte sich im ersten Quartal 2011 beinahe verdreifacht gegenüber dem Vorjahreswert von 80 Cent, auch weil die »Finanzindustrie Agrarrohstoffe generell als Vermögensanlage und Spekulationsobjekt entdeckt hat«, sagte Ebner.

Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.

Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.

Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.

Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!

Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:


→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.

Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.