Saar-Kritik an AKW Cattenom
Saarbrücken (dpa/nd). Das französische AKW Cattenom nahe der deutschen Grenze ist nach Ansicht der saarländischen Regierung weiterhin nicht sicher. Der Experte der Anrainer Saarland, Luxemburg und Rheinland-Pfalz weise in seinem jetzt vorgelegten Zwischenbericht zum Stresstest auf Mängel hin, erklärte das Umweltministerium am Dienstag. Erst im August hatte es in Cattenom einen Zwischenfall gegeben.
Umweltministerin Simone Peter (Grüne) kritisierte, der Kraftwerksbetreiber EDF habe den ohnehin eingeschränkten Prüfungsumfang nicht vollständig abgearbeitet. So sei zum Beispiel die Kühlung der Blöcke bei einem Erdbeben nicht in jedem Fall sichergestellt. Nun müsse die für Anfang 2012 angekündigte Stellungnahme der französischen Atomaufsicht abgewartet werden. Diese hatte bei einer Inspektion bereits Mängel entdeckt.
Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.
Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.
Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.
Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!
Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:
→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.
Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.