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Pechstein will eine Medaille

Eisschnelllauf: Jubiläum 20 Jahre nach erster EM

  • Lesedauer: 1 Min.

Vor 20 Jahren erlebte sie ihre EM-Premiere, in Budapest will sie nun ihre elfte Medaille bei Eisschnelllauf-Europameisterschaften erkämpfen: Claudia Pechstein ist bei ihren ersten Mehrkampfmeisterschaften nach abgelaufener Dopingsperre heiß auf Podestplätze. »Ich habe zu Saisonbeginn gesagt: Ich will auch im Mehrkampf um eine Medaille mitkämpfen, da gibt es keine Abstriche«, bekräftigte die 39-Jährige.

Bei ihrem bislang letzten EM-Auftritt 2009 in Heerenveen hatte sie nicht nur ihren dritten Titel geholt, sondern mit Traumzeiten auch die Funktionäre überrascht. Damals wuchsen Zweifel, ob Pechsteins Leistungen in hohem Alter mit rechten Dingen erzielt wurden. Vier Wochen später wurde die Berlinerin wegen erhöhter Retikulozytenwerte im Blut aus dem Verkehr gezogen und für zwei Jahre gesperrt.

Mit unverändert hohen Werten kämpft die Berlinerin weiter um ihre Reputation. Nach fünf zweiten Weltcupplätzen zum Saisonauftakt will sie nun Edelmetall. Die Tschechin Martina Sablikova und Ireen Wüst aus den Niederlanden scheinen zwar für Pechstein unerreichbar. »Aber dahinter kämpfen mehrere um Platz drei. Und da hoffe ich, das bessere Ende für mich zu haben«, so Pechstein. dpa

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