Werbung

Viel Kohle bei Netzausbau

  • Lesedauer: 1 Min.

Berlin (AFP/nd). Die Umweltorganisation BUND hat den Betreibern der deutschen Stromnetze vorgeworfen, beim Netzausbau mit zu viel Kohlestrom zu rechnen. Die beim »Netzausbau-Plan« eingerechneten Mengen Kohlestrom lägen deutlich über den Annahmen der Bundesregierung, zitierte die »Berliner Zeitung« aus einer Analyse des BUND. Der Unterschied entspreche demnach der Produktion von 30 Kohlekraftwerken und bedeute einen Mehrausstoß von 90 Millionen Tonnen des klimaschädlichen Kohlendioxids (CO2).

Die Netzbetreiber versuchten auf diese Weise, die Energiewende zu unterlaufen, so der BUND. »Das wäre Gift für die Energiewende«, sagte ihr Chef, Hubert Weiger.

Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.

Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.

Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.

Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!

Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:


→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.

Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.