Demokraten eröffnen Wahlkampf
Parteitag soll Obamas Kandidatur absegnen
Charlotte (AFP/nd). Mit ihrem Parteitag zur Kür von US-Präsident Barack Obama zum Kandidaten für eine zweite Amtszeit steigen die US-Demokraten in die heiße Wahlkampfphase ein. Den Startschuss sollte bei dem Spektakel in der Nacht zum Mittwoch Obamas Frau Michelle mit einer Rede an die Delegierten geben. Im Entwurf eines bei dem Parteitag in Charlotte zu beschließenden Grundsatzpapiers kündigten die Demokraten eine Fortsetzung ihrer Politik an.
Obama befand sich am Montag auf Wahlkampftour. Am Montag besuchte er die vom Hurrikan »Isaac« betroffenen Gebiete in Louisiana, wo er den Opfern des Sturms Unterstützung zusagte. Zudem lobte der US-Präsident die Professionalität, mit der die Behörden auf den Sturm reagiert hätten. Im Jahr 2005 hatte der Hurrikan »Katrina« in der Region fast 1800 Menschen getötet. Die damalige US-Regierung unter George W. Bush sah sich danach harscher Kritik wegen ihrer zögerlichen Reaktion auf das Unglück ausgesetzt.
Der Chef der Demokraten in Kalifornien, John Burton, sorgte indes in Charlotte für Empörung, als er die Republikaner laut einem Medienbericht mit Hitlers Propagandaminister Joseph Goebbels verglich.
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