Bauhaus-Archiv zeigt Kandinsky
Das Berliner Bauhaus-Archiv zeigt seit dem gestrigen Mittwoch eine neue Ausstellung über den Künstler Wassily Kandinsky (1866-1944). In Mittelpunkt steht Kandinskys elfjährige Lehrtätigkeit von 1922 bis 1933 an der Kunstschule in Weimar, Dessau und Berlin. »Kein anderer Bauhaus-Meister war so lange am Bauhaus tätig wie Wassily Kandinsky. Mit seinem Unterricht und seiner charismatischen Persönlichkeit übte er einen enormen Einfluss auf die Studenten aus«, erklärte die Direktorin des Bauhaus-Archivs, Annemarie Jaeggi, in Berlin.
Erstmals werden Unterrichtsmanuskripte und Materialien des Künstlers aus den Archiven des Centre Pompidou (Paris) und dem Getty Research Institute (Los Angeles) gemeinsam gezeigt. Auch eine Auswahl an Mitschriften seiner Schüler aus den Beständen des Berliner Bauhaus-Archivs und der Stiftung Bauhaus Dessau werden präsentiert.
Neben Kandinskys Schriften werden in der Ausstellung elf seiner Zeichnungen und Aquarelle aus seiner Bauhaus-Zeit gezeigt. Präsentiert wird zudem jeweils ein Kandinsky gewidmetes Werk seiner Bauhaus-Kollegen László Moholy-Nagy, Georg Muche, Lyonel Feininger und Paul Klee.
Die Ausstellung unter dem Titel »Wassily Kandinsky - Lehrer am Bauhaus« basiert den Angaben zufolge auf einem Forschungsprojekt der Société Kandinsky und ist bis 8. September in Berlin zu sehen. epd/nd
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