Geteiltes Urteil

  • Lesedauer: 1 Min.

In Sachsen und Thüringen, wo der NSU seine Basis hatte, waren die Erwartungen besonders hoch. Gleichwohl endete 2014 die Arbeit des Ausschusses im sächsischen Landtag ohne einen Bericht, der diesen Erwartungen entsprach. CDU und FDP rechtfertigten die Untersuchungsbehörden, die Opposition aus Grünen, Linkspartei und SPD kritisierten diese scharf. Dass die NPD im Landtag und damit im Ausschuss vertreten war, erschwerte die Arbeit zusätzlich. Bei der Wahl 2014 scheiterte diese an der Fünf-Prozent-Hürde. Die Opposition verfolgte eine Neuauflage der Ausschussuntersuchungen, auch wegen aufgetretener Widersprüche im ersten Verfahren. Der zweite Ausschuss arbeitet noch. nd

Wir-schenken-uns-nichts
Unsere Weihnachtsaktion bringt nicht nur Lesefreude, sondern auch Wärme und Festlichkeit ins Haus. Zum dreimonatigen Probeabo gibt es ein Paar linke Socken und eine Flasche prickelnden Sekko Soziale – perfekt für eine entspannte Winterzeit. Ein Geschenk, das informiert, wärmt und das Aussteiger-Programm von EXIT-Deutschland unterstützt. Jetzt ein Wir-schenken-uns-nichts-Geschenk bestellen.

Das »nd« bleibt gefährdet

Mit deiner Hilfe hat sich das »nd« zukunftsfähig aufgestellt. Dafür sagen wir danke. Und trotzdem haben wir schlechte Nachrichten. In Zeiten wie diesen bleibt eine linke Zeitung wie unsere gefährdet. Auch wenn die wirtschaftliche Entwicklung nach oben zeigt, besteht eine niedrige, sechsstellige Lücke zum Jahresende. Dein Beitrag ermöglicht uns zu recherchieren, zu schreiben und zu publizieren. Zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!

Mit deiner Unterstützung können wir weiterhin:


→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.

Sei Teil der solidarischen Finanzierung und unterstütze das »nd« mit einem Beitrag deiner Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.