SPD will bayerisches Betreuungsgeld stoppen

  • Lesedauer: 1 Min.

München. Die SPD will auf den letzten Metern die von der Staatsregierung geplante Fortsetzung des Betreuungsgelds in Bayern verhindern. Fraktionschef Markus Rinderspacher forderte am Montag, den dafür vorgesehenen jährlichen Etat von mehr als 200 Millionen Euro stattdessen in den Ausbau der Kinderbetreuung zu investieren. »Es fehlen 20 000 Betreuungsplätze und 11 000 Erzieherinnen und Erzieher in Bayern«, sagte Rinderspacher. Bestätigt fühlt sich die SPD von einer neuen Umfrage: Demnach wünschen sich 90 Prozent der bayerischen Bürger mehr Personal für die Kinderbetreuung. 85 Prozent wollten flexiblere Betreuungszeiten, 76 Prozent seien für mehr Hort- und Ganztagsplätze an den Schulen, ermittelte das Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag der SPD-Fraktion. Der Großteil der bayerischen Kinderbetreuungseinrichtungen schließe zwischen 16.30 und 18 Uhr, sagte die Abgeordnete Doris Rauscher (SPD). »Das geht am Bedarf vorbei.« Im Einzelhandel und im Dienstleistungsbereich seien die Arbeitszeiten oft länger. dpa/nd

Wir-schenken-uns-nichts
Unsere Weihnachtsaktion bringt nicht nur Lesefreude, sondern auch Wärme und Festlichkeit ins Haus. Zum dreimonatigen Probeabo gibt es ein Paar linke Socken von Socken mit Haltung und eine Flasche prickelnden Sekko Soziale – perfekt für eine entspannte Winterzeit. Ein Geschenk, das informiert, wärmt und das Aussteiger-Programm von EXIT-Deutschland unterstützt. Jetzt ein Wir-schenken-uns-nichts-Geschenk bestellen.

Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.

Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.

Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.

Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!

Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:


→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.

Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.