St. Martinus muss RWE weichen
Erkelenz. Ein Bagger reißt die St.-Martinus-Kirche in Erkelenzer Stadtteil Borschemich (Nordrhein-Westfalen) ab. Ab 2017 soll das Dorf dem Braunkohletagebau Garzweiler II weichen. Der Konzern RWE, der die Tagebaue und Kohlekraftwerke im rheinischen Revier betreibt, hat die Kirche 2003 erworben, 2014 wurde sie entwidmet. In der Region, wo bisher wegen der Kohle 30 000 Menschen umgesiedelt wurden, wird nicht nur von Braunkohle-Kritikern die Frage gestellt, ob derartige Aktionen in Zeiten der Energiewende noch Sinn haben. dpa/nd Foto: dpa/Marius Becker
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