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Insolvenzverwalter will Nachlass für Geraer Verkehrsbetriebe

  • Lesedauer: 1 Min.

Gera. Nach der Insolvenz der thüringischen Geraer Verkehrsbetriebe ringt der Insolvenzverwalter einem Medienbericht zufolge um einen Nachlass bei den Stromkosten. Ein Sprecher der Kanzlei von Michael Jaffé sagte dem MDR am Sonntag, das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle habe es abgelehnt, den Verkehrsbetrieb anders als in den Vorjahren von der sogenannten Erneuerbare-Energien-Umlage zu befreien. In den vergangenen Jahren hätten die Verkehrsbetriebe ihre Strom-Kosten bei der Straßenbahn um einen sechsstelligen Betrag senken können. Die Behörde argumentiert den Angaben zufolge nun, dass es verboten sei, einem Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten Beihilfen zu bewilligen. Die Kanzlei hat dagegen Widerspruch eingelegt. Das Land Thüringen hatte Gera vor wenigen Wochen grünes Licht für einen millionenschweren Kredit gegeben, um das Anlagevermögen der Verkehrsbetriebe aus der Insolvenzmasse zurückkaufen können. dpa/nd

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