Beben beschädigt Tempel von Bagan

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Naypyidaw. Ein starkes Erdbeben hat am Mittwoch Myanmar erschüttert. Auch das Parlamentsgebäude in der Hauptstadt Naypyitaw sei zu Schaden gekommen, berichtete das Magazin Mizzima. »Zuerst haben wir uns unter den Tischen versteckt. Als der Boden zum zweiten Mal bebte, sind wir alle nach draußen gelaufen. Wir hatten furchtbare Angst«, Susanna Hla Hla Soe, Abgeordnete der Nationalen Liga für Demokratie (NLD). Angaben über Opfer gab es zunächst nicht. Das Erdbeben hatte nach Angaben des Geophysischen Instituts Potsdam eine Stärke von 7,0 und lag in 91 Kilometern Tiefe.

Das Beben war in Indien, Bangladesch, Nepal und Thailand zu spüren. 20 Menschen wurden verletzt, als Arbeiter in Sabhar (Bangladesch) panisch aus einem Gebäude flohen. Im indischen Kolkata wurde der U-Bahnverkehr stillgelegt.

Das Beben beschädigte die weltberühmten Tempelanlagen von Bagan. Sie bestehen aus rund 3000 Bauten aus dem 9. bis 14. Jahrhundert. Die Tempelebene 650 Kilometer nördlich der Stadt Rangun ist die bedeutendste Touristenattraktion des Landes. Touristenführer R Yu Moe Myint schätzt, dass etwa 50 Tempel in Mitleidenschaft gezogen wurden. Vor allem die Spitzen der Steingebäude seien betroffen. dpa Foto: AFP/Soe Moe Aung

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