Werbung

Schwedischer Neonazi vor der Auslieferung?

  • Lesedauer: 1 Min.

Berlin. Deutschland soll die Auslieferung des in Schweden verurteilen Neonazis John Ausonius gefordert haben, meldete die schwedische Zeitung »Aftonbladet«. Der deutschstämmige Schwede, der als »Lasermann« bekannt wurde, hatte 1991 und 1992 in Stockholm und Uppsala aus Fremdenhass willkürlich auf zehn Migranten geschossen und dabei einen Mann getötet. Die Staatsanwaltschaft in Frankfurt am Main geht dem Verdacht nach, der noch in Haft Sitzende könnte auch in Deutschland gemordet haben. »Es ist dringend geboten, die Beziehungen von Ausonius und dessen Umfeld zum NSU-Netzwerk zu beleuchten«, betonte die LINKEN-Bundestagsabgeordnete Martina Renner gegenüber »nd«. Sie bezieht sich auf eine Verfassungsschutzanalyse. Danach ist es denkbar, dass die NSU-Täter Ausonius’ Taten als Vorbild genommen hatten. nd

Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.

Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.

Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.

Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!

Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:


→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.

Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.

- Anzeige -
- Anzeige -