Somalisches Parlament nimmt seine Arbeit auf
Mogadischu. Nach einer international kritisierten und von Betrugsvorwürfen überschatten Wahl ist am Dienstag erstmals das neue Parlament in Somalia zusammengetreten. Die Abgeordneten kamen unter strengen Sicherheitsvorkehrungen in der Hauptstadt Mogadischu zusammen.
Etwa 14 000 von Stammesvertretern bestimmte Wahlmänner hatten in den vergangenen zwei Monaten über die Vergabe der Sitze im Unterhaus abgestimmt. Außerdem wurde ein Senat eingeführt. Erstmals waren offiziell 30 Prozent der Parlamentssitze für Frauen reserviert. Die Wahl wurde vom Vorwurf des Stimmenkaufs und der Korruption überschattet. AFP/nd
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