Beteiligung an Sozialwahl ist in Sachsen bundesweit am höchsten

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Dresden. Die Sachsen machen bei der Sozialwahl 2017 besonders rege mit. Nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) haben bisher 36 Prozent ihrer Mitglieder im Freistaat bereits gewählt. Bundesweit waren es dagegen nur 28 Prozent. Die rote Laterne trügen bislang Hamburg (22 Prozent) und Berlin (25 Prozent). Bei der TK in Sachsen stimmten demnach mehr als 63 300 Frauen und Männer ab. »Mitbestimmen ist wichtig, denn nicht alles in der Sozialgesetzgebung ist bis ins Detail geregelt«, warb Rosemie Bilz als ehrenamtliches Verwaltungsratsmitglied der TK um eine hohe Beteiligung. Noch bis 31. Mai können Versicherte bei Deutschlands größter Briefwahl abstimmen. Insgesamt können in Deutschland 52 Millionen Renten- und Krankenversicherte teilnehmen. Gewählt werden die Selbstverwaltungen gesetzlicher Sozialversicherungen. Die Renten- und Krankenversicherung sind nicht als staatliche Behörden organisiert, sondern als eigenständige Körperschaften mit eigenen Parlamenten. Die gewählten Vertreter entscheiden unter anderem über die Gestaltung neuer Leistungen oder den Versicherungsetat. dpa/nd

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